Algier 2026: Ägypten führt den U21-Goldrausch an — Tunesien, Marokko, Algerien und Senegal treffen ebenfalls

Am Tag 2 der UFAK-Meisterschaften 2026 in Algier wandte sich das Programm den Unter-21-Athleten des Kontinents zu — und Ägypten ging voran. Unter La Coupole wurden zwölf U21-Champions in Kata und Kumite gekrönt. Der Wrap der World Karate Federation vom 13. September setzte Ägypten klar an die Spitze der Tagesgolde; Tunesien, Marokko, Gastgeber Algerien und Senegal holten ebenfalls Titel. Tag 2 war der U21-Tag innerhalb des Wettbewerbsfensters vom 10. bis 13. September; weitere Altersklassen standen in jener Woche noch auf dem Programm.

Mehr als 500 Athleten aus 29 Ländern füllten die vier Tatami im Office du Complexe Olympique Alger — der Halle bekannt als Olympischer Komplex Mohamed Boudiaf — La Coupole — unter der Union der afrikanischen Karateverbände, von Cadet bis Senior. Am Senioren-Eröffnungstag hatten Ägypten und Algerien bereits je vier Golde geteilt; diese Geschichte ist auf karate.news live. Hier folgen die U21-Titel auf denselben Tatami.

Ägyptens Führung — Kata-Doppel, dann die Gewichtsklassen

Ägypten eröffnete mit einem klaren Kata-Doppel. Im U21-Kata der Frauen besiegte Alaa Elshorbagy Kameruns Lesly Carelle Tueno Fotso mit 7–0. Im U21-Kata der Männer antwortete Ali Dahy mit demselben Ergebnis gegen Marokkos Abderrahmane Chakir. Zwei Kata-Titel am selben Tag gaben den Ton: Ägyptens U21-Programm kam in Formen wie im Kampf bereit an.

Die Kumite-Golde folgten in einem stetigen Lauf. Rahma Tolba nahm die weibliche Gewichtskategorie −61 kg ein und besiegte Marokkos Doae Choukri mit 5–3. Leser der karate.news-Berichterstattung zu den Mittelmeerspielen in Taranto kennen diesen Namen bereits in derselben Klasse: Tolba gewann dort Mittelmeer-Gold; in Algier fügte sie einen kontinentalen U21-Titel hinzu. Youssef Farag hielt die männliche Gewichtskategorie −75 kg gegen Marokkos Haitam Oufkir mit 2–1 — ein knappes Finale, entschieden durch einen Punkt. Jana Hazem Elsayed kontrollierte die weibliche Gewichtskategorie −68 kg mit 4–0 über Kenias Fatuma Mohammed. Und in der männlichen Gewichtskategorie +84 kg schloss Mohamed Elhassan Ägyptens individuelle U21-Ausbeute mit einem 4–0-Sieg über Algeriens Nizar Achouri.

Sechs verifizierte U21-Golde am Tag — zwei in Kata, vier in Kumite. Ägypten führte die Tafel an. Das ist die Schlagzeile, die der WKF-Wrap unterstrich, und sie passt zu den verifizierten Finals.

Tunesiens Doppel — Chanoufi und Msekni

Zwischen Ägyptens Titeln schrieb Tunesien zwei eigene. Fatma Chanoufi gewann die weibliche Gewichtskategorie −50 kg und besiegte Lesly Carelle Tueno Fotso mit 4–0 — dieselbe kamerunische Athletin, die bereits Silber im Frauen-Kata geholt hatte. Zwei Finals, zwei Silber für Tueno Fotso am U21-Tag; Tunesien nahm das −50-kg-Gold durch Chanoufi. Für Kamerun ein harter Nachmittag der Fast-Treffer. Für Tunesien der erste von zwei klaren Treffern.

Später, in der weiblichen Gewichtskategorie +68 kg, besiegte Tasnim Msekni Algeriens Aicha Rouichi mit 5–1. Zwei tunesische Titel an den Enden der weiblichen U21-Gewichtskarte — leichteste und schwerste Kumite-Klasse — markierten eine klare Maghreb-Antwort. Tunesien ist nicht nur auf dem Blatt erschienen; Tunesien hat zweimal zugeschlagen, von −50 kg bis +68 kg.

Senegal — Gayes knappe Entscheidung, Secks klare Null

Westafrika antwortete in den mittleren und oberen Männerklassen. Mouhamadou Moustapha Gaye nahm die männliche Gewichtskategorie −67 kg in einem 3–2-Finale gegen Marokkos Samir Sadini — die Art Ein-Punkt-Kontinentalbout, die nach der Liste bleibt. Serigne Mbacke Seck folgte in der männlichen Gewichtskategorie −84 kg und besiegte Ägyptens Omar Osman mit 3–0. Zwei senegalesische U21-Golde am selben Tag verstärken Senegals Präsenz in Algier nach dem ersten Seniorengold von Babacar Kobar an Tag 1: Senegals Farben fanden auch auf der U21-Tafel die Goldstufe.

Gastgebergold — Louni bei −55 kg

Heimerfolg kam dort an, wo die Menge unter La Coupole ihn am stärksten spürt. Massilya Louni holte die weibliche Gewichtskategorie −55 kg für die Gastgeber und besiegte Marokkos Roumayssae Tarkou mit 6–1. Ein klares U21-Gold gab Algerien die Heimschlagzeile auf der jüngeren Tafel — kein Spiegel der Senioren-Teilung 4–4, die karate.news bereits erzählt hat, aber ein Titel, der der Coupole ebenso gehörte wie dem Verband, der sie füllte. Algerien erreichte auch drei U21-Finals um Silber — Ala Eddine Kichou, Rouichi und Achouri. Präsenz ist nicht nur Gold. An Tag 2 war Lounis Titel die Zeile, die für das Heim-Publikum am meisten zählte.

Marokkos Afife — und eine lange Silberspur

Ali Afife sicherte Marokkos U21-Gold in der männlichen Gewichtskategorie −60 kg und schlug Algeriens Ala Eddine Kichou knapp mit 6–4. Ein Zwei-Punkte-Finale gegen den Gastgeber brauchte keine Stickerei: Maghreb-Rivalität, spät entschieden, unter dem Heimdach. Marokkos Tag war breiter als ein Titel. Chakir (Kata), Tarkou (−55 kg), Sadini (−67 kg), Choukri (−61 kg) und Oufkir (−75 kg) erreichten alle U21-Finals und gingen mit Silber. Ein Gold, mehrere Finals — Marokko blieb den ganzen Tag auf dem Blatt, vom Morgen-Kata bis zu den schwereren Kumite-Klassen.

Tag 2 im Fenster vom 10. bis 13. September

Zwölf U21-Champions also. Ägypten führend — Kata-Doppel durch Elshorbagy und Dahy, dann Tolba, Farag, Elsayed und Elhassan. Tunesiens Doppel durch Chanoufi und Msekni. Senegals Gaye und Seck. Gastgeberin Louni. Marokkos Afife. Finals, die auch Kamerun und Kenia auf die Silberstufe trugen.

Als die WKF ihren Tag-2-Wrap am 13. September veröffentlichte, standen weitere Altersklassen in jener Woche noch auf dem Programm innerhalb des Fensters vom 10. bis 13. September. Unter #KarateArgel2026 war Tag 2 das U21-Kapitel unter La Coupole: Ägypten führte die jüngere Tafel an, während Tunesien, Senegal, Marokko und die Gastgeber ebenfalls Titel holten.

Sources

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