Amman Tag 3: Iran und Saudi-Arabien teilen sich den U21-Kumite-Goldrausch

Am Donnerstag, dem 10. September 2026, widmeten die AKF Cadet, Junior & U21 Championships ihr Amman-Programm dem U21-Kumite. Im Arena Complex der Al Hussein Youth City krönte das Jugendkontinental der Asian Karate Federation — vom 8. bis 11. September unter #KarateAmman2026 — jeden U21-Kumite-Titel des Tages. Als die World Karate Federation ihren Tag-3-Bericht am 11. September veröffentlichte, war die klarste Linie ohne erfundene Gesamttabelle eine kontinentale Teilung: Iran und Saudi-Arabien holten je vier U21-Kumite-Golde, während Jordanien, Katar und Tadschikistan das Duopol mit je einem Titel durchbrachen.

Tag 1 hatte bereits iranische Kadetten an die Spitze der Woche gestellt. Tag 2 hatte die Geschichte zu Gastgeber Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verschoben — unter den Nationen mit mehreren Siegen im Junioren-Kumite und U21-Kata. Tag 3 stellte derselben AKF-Woche eine schärfere Frage: Wer würde die U21-Kumite-Kronen halten, sobald jede Gewichtskategorie entschieden war. Was Amman lieferte, war konkret, öffentlich und kontinental — elf Champions, ein 4:4-Iran–Saudi-Goldrausch und ein Gastgebername, den der Arena Complex bereits zu feiern wusste.

Irans U21-Sweep bei den Frauen

Irans vier Golde an Tag 3 kamen sämtlich vom Frauenbrett. Ghazal Fathi Cheshmeh eröffnete die iranische Sequenz in der weiblichen Gewichtskategorie −50 kg mit einem Finalsieg gegen Joud Myajan (Saudi-Arabien). Der WKF-Bericht vermerkt, dass Fathi Cheshmeh einen weiteren Kontinentaltitel hinzufügte, nachdem sie bei den vorherigen Asienmeisterschaften Juniorinnen −48 kg gewonnen hatte — eine Kontinuitätslinie, die ihr Amman-Gold wie die nächste Sprosse derselben Leiter wirken lässt, nicht wie einen ersten Auftritt unter Druck.

Fatemeh Jafarnejadiv righ — der Name so, wie die WKF ihn veröffentlichte — nahm anschließend die weibliche Gewichtskategorie −55 kg gegen Gastgeber-Finalistin Balsam Alsaaideh (Jordanien). Zahra Rezazadeh folgte in der weiblichen Gewichtskategorie −61 kg gegen Pui Cheng Lo (Macau, China). Mahla Sedaghat schloss Irans Tag in der weiblichen Gewichtskategorie +68 kg ab und bezwang Kalyani Vishwakarma (Indien).

Vier Frauentitel an einem Programmtag schmücken nicht nur einen Verbandsbericht. Sie stellen Iran in Amman in den Mittelpunkt des U21-Frauen-Kumite: vom Leicht- bis Schwergewicht, Finale um Finale, mit Saudi-Arabien, Jordanien, Macau (China) und Indien auf der anderen Seite dieser letzten Kämpfe. Einen Kadettentag anzuführen und einen Frauen-U21-Sweep zu verwandeln sind unterschiedliche Aussagen; an Tag 3 machte Iran die zweite.

Saudi-Arabien antwortet bei den Männern — und bei −68 kg

Saudi-Arabien glich Irans vier Golde aus, ohne dasselbe Brett zu spiegeln. Drei saudische Titel lagen in den mittleren und schweren Männerkategorien; der vierte brach ins Frauenprogramm. Saad Alsaif gewann die männliche Gewichtskategorie −67 kg gegen Priyank Bhadoriya (Indien). Die WKF notierte, dass Alsaif auf das kontinentale Podest zurückkehrte, nachdem er bei den vorherigen Asienmeisterschaften in der Juniorenklasse gestartet war — eine weitere Kontinuitätsgeschichte, diesmal auf saudischer Seite.

Abdullah Alqahtani holte die männliche Gewichtskategorie −84 kg gegen Sohaib Sammour (Jordanien). Saif Alqayid vervollständigte das saudische Schwergewichtsduo mit dem Sieg in der männlichen Gewichtskategorie +84 kg gegen Yu-Hsiang Liao (Chinesisch Taipeh). Zwischen diesen Männerkronen nahm Rana Faiad die weibliche Gewichtskategorie −68 kg gegen Anshika Bhardwaj (Indien).

Diese Verteilung zählt. Iran besaß den Frauen-Sweep von −50 bis +68 mit einer saudischen Unterbrechung bei −68; Saudi-Arabien besaß den Männerkorridor −67 / −84 / +84 und fand dennoch eine Frauenantwort. Eine 4:4-Goldteilung ist kein diplomatischer Nachsatz — sie ist das Ergebnis der U21-Kumite-Finals, als das AKF-Programm diese Altersklasse durchkronte.

Gastgebergold: Qatamish bei −75 kg

Heimisches Gold kam an Tag 3 einmal — und dort, wo ein Gastgeberpublikum es am stärksten spürt. Waleed Qatamish (Jordanien) gewann die männliche Gewichtskategorie −75 kg gegen Fawaz Mohammad Feras Bani Almarjeh (Syrien). Nach Jordaniens Junioren-Ausbeute an Tag 2 hält ein U21-Gastgebertitel den Arena Complex innerhalb der Meisterschaftsgeschichte, nicht nur als Hallenvermerk.

Jordanien erreichte auch andere Finals ohne Konversion: Alsaaidehs Silber hinter Jafarnejadiv righ bei −55 kg, Sammours Silber hinter Alqahtani bei −84 kg. Den letzten Kampf zu bestreiten und auf der obersten Stufe zu stehen ist nicht dasselbe. An Tag 3 war Qatamish der Gastgeber, der verwandelte.

Katar und Tadschikistan durchbrechen den westasiatischen Rahmen

Nicht jeder U21-Titel blieb im Dreieck Iran–Saudi-Arabien–Jordanien. Abdelrahman Abdelhamid (Katar) wurde Champion der männlichen Gewichtskategorie −60 kg gegen Viraj Saini (Indien). Makhsatullo Muminov (Tadschikistan) nahm die männliche Gewichtskategorie −55 kg gegen Abolfazl Tamadonzadeh (Iran) — ein Finale, das an einem Tag, an dem Iran sonst das Frauenbrett dominierte, einen tadschikischen Namen über einen iranischen setzte.

Diese beiden Golde halten Tag 3 ehrlich. Eine westasiatische Rivalität kann ein Programm prägen, ohne es zu monopolisieren. Katar und Tadschikistan brauchten keinen Silverkatalog, um zu zählen; je ein verwandeltes Finale reichte, um sie auf die Championliste zu setzen, die der WKF-Bericht selbst über geteiltes Gold von Iran, Saudi-Arabien, Jordanien, Katar und Tadschikistan las.

Indien in den Finals, weiter auf der Jagd nach der obersten Stufe

Indien holte an Tag 3 kein U21-Kumite-Gold, doch indische Athleten tauchten weiter dort auf, wo der Tag entschieden wurde. Saini bei −60 kg, Bhadoriya bei −67 kg, Bhardwaj bei −68 kg, Vishwakarma bei +68 kg: vier Finals, vier Silber. Dieses Muster ist kein als Narrativ verkleidetes Scheitern — es ist ein Verband, der immer wieder den letzten Kampf gegen saudische, katarische und iranische Champions erreicht.

In einem Bericht, der eine erfundene Gesamttabelle ablehnt, liest sich Indiens Tag-3-Präsenz besser als anhaltender Druck über Gewichtskategorien hinweg denn als Null in einer Spalte, die die Quellen nie veröffentlichten. Das U21-Kumite-Brett in Amman zeigte, wer verwandelte; es zeigte auch, wer diese Verwandlungen erzwang.

Elf U21-Kumite-Champions — die Woche geht weiter

So steht Tag 3, wo die Quellen ihn stehen lassen. Frauen-U21-Titel für Ghazal Fathi Cheshmeh, Fatemeh Jafarnejadiv righ, Zahra Rezazadeh, Rana Faiad und Mahla Sedaghat; Männer-U21-Titel für Makhsatullo Muminov, Abdelrahman Abdelhamid, Saad Alsaif, Waleed Qatamish, Abdullah Alqahtani und Saif Alqayid. Iran und Saudi-Arabien mit je vier Golden in diesem U21-Kumite-Programm; Jordanien, Katar und Tadschikistan mit je einem.

Keine erfundene nummerierte Gesamttabelle dort, wo die WKF keine veröffentlichte. Die AKF Cadet, Junior & U21 Championships 2026 zeigen laut WKF-Bericht weiterhin die Stärke des Jugendkarate in Asien. Unter #KarateAmman2026 sind die U21-Kumite-Kronen entschieden; die kontinentale Jugendwoche hat noch mehr zu sagen.

Sources

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